Was ist Rapé?
Eine traditionelle Pflanzenmedizin aus dem Amazonasgebiet
Rapé, auch Hapé genannt, ist eine fein gemahlene Pflanzenmischung, die seit Generationen von verschiedenen indigenen Gemeinschaften des Amazonasgebiets in rituellen und spirituellen Zusammenhängen verwendet wird.
Die Grundlage vieler traditioneller Mischungen bildet Mapacho (Nicotiana rustica), eine besonders nikotinreiche Tabakart. Hinzu kommen fein gemahlene Pflanzenbestandteile und Aschen, deren Zusammensetzung je nach Herkunft und Tradition variiert.
In den jeweiligen Traditionen wird Rapé unter anderem mit Reinigung, Zentrierung, Klarheit und der Verbindung zum Pflanzengeist in Verbindung gebracht. Für viele Menschen ist es eine heilige Pflanzenmedizin, der mit Achtung und Respekt begegnet wird.
Die Begegnung mit Rapé
Traditionell wird Rapé mithilfe eines Tepi, eines speziellen Blasrohrs, über die Nase verabreicht.
Die Erfahrung kann intensiv sein. Ein Brennen in der Nase, tränende Augen, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen können auftreten. Manche Menschen berichten anschließend von innerer Stille, Klarheit, Erdung oder einer vertieften Wahrnehmung.
Wie Rapé erlebt wird, ist individuell. Eine bestimmte Wirkung lässt sich nicht vorhersagen.
Rapé im Uwila Raum
Rapé begleitet mich bereits seit einigen Jahren. Die Begegnung mit diesem Pflanzengeist hat meine eigene spirituelle Arbeit geprägt. Auch Mapacho ist seit Langem Teil meines Weges.
In meinen Zeremonien schaffe ich einen geschützten und achtsamen Rahmen, in dem du dir selbst begegnen darfst.
Wir beginnen mit einem Gespräch und nehmen uns Zeit für deine persönliche Intention. Die Zeremonie findet im Sitzen statt, bei Gruppen gemeinsam im Kreis.
Die energetische Begleitung ist dabei ein fester Bestandteil meiner Arbeit. Ich lasse mich von meiner Wahrnehmung und dem jeweiligen Prozess leiten und gebe dir anschließend Raum, das Erlebte nachwirken zu lassen.
Mir ist wichtig, dass du dieser Begegnung aus freiem Willen, mit Offenheit und Respekt begegnest.
Was du vor einer Zeremonie wissen solltest
Rapé kann eine hohe Menge Nikotin enthalten. Nikotin kann abhängig machen und den Kreislauf erheblich belasten. Besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestimmten weiteren gesundheitlichen Einschränkungen ist von der Anwendung abzuraten.
Vor einer Teilnahme besprechen wir mögliche gesundheitliche Ausschlussgründe. Auch tabakfreie Mischungen können Risiken mit sich bringen.
Meine Zeremonien sind spirituelle Angebote zur persönlichen Selbsterfahrung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Ich gebe keine Heilversprechen.
Du möchtest mehr erfahren?
Wenn dich Rapé ruft oder du Fragen zu einer Zeremonie hast, melde dich gern bei mir.
Ich freue mich auf deine Nachricht.
Carmen
Uwila Raum – Ein Raum für dich.
